Baugenehmigung von 1743

Bereits 1743 wollten die Bürger von „Herrliß-Weiler“ eine Kapelle errichten. Am 22. November schrieb Dekan Jo. Sebast. Kolb an den Augsburger Generalvikar Johann Adam Nieberlein einen Brief, in dem er um Erlaubnis zum Bau einer Kapelle für ungefähr 50 Personen bat, zumal es in dem angedachten Ort „ohnedem kein andere Kirchen oder Capellen würklich stehet“.

Zudem sei es im Winter bei häufig fallendem Schnee „schwehrlich oder gar nit“ möglich in die Mutterkirche in Weiler zu kommen. Mit Schreiben vom 05. Dezember 1743 wurde hierfür die Erlaubnis zum Bau der Kapelle erteilt, allerdings – aus welchen Gründen auch immer – kam es nie dazu. Erst 2013, nach 270 Jahren, wird auf Initiative von Stephan Kirchenbauer-Arnold mit dem Bau begonnen. (Kopien der Urkunden wurden uns von Pfarrer Dietmar Krieg aus Erbach zur Verfügung gestellt. Die Originale befinden sich im Diözesanarchiv Rottenburg. Quelle: DAR Sign. G 1.3 + Vorgänger, Weiler OA Gmünd)

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Handskizze von Stephan Kirchenbauer-Arnold